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Wussten Sie schon
Bevor neue Software ins Unternehmen kommt, ist sie
Gegenstand sorgfältiger Betrachtungen. Läuft sie erst mal, schaut
niemand mehr so genau hin, welchen Wert-beitrag sie eigentlich leistet.
Diese Erkenntnis gewann Donovan Neale-May, Executive Director der
Interessengemeinschaft
BPM Forum aus
einer Anwender- studie, für die 226 IT- und Business-Profis befragt
wurden. Ihr zufolge ver-schwenden 58 Prozent der Unternehmen mindestens
fünf Prozent ihres jeweiligen IT-Budgets für Anwendungen, die sie nicht
mehr brauchen und die deshalb auch keinen Mehrwert liefern. 23 Prozent
der Befragten schätzen diese unnötigen Kosten sogar auf mehr als 15
Prozent ihrer jährlichen IT-Ausgaben. |
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Thema
des Monats:
(Artikel Computerwoche)
Nur in wenigen Unternehmen
existieren Methoden und Prozesse, um den Nutzen von
Softwareinvestitionen zu messen oder wenigstens einwandfrei zu
ermitteln, welche Applikationen überhaupt im Einsatz sind - ganz
zu schweigen von einem System, um die vorhandenen Anwendungen
qualitativ zu bewerten, so der Bericht des Forums, das den
Einsatz von Tools und Techniken für das Business Process
Management (BPM) forcieren will. Auf die Frage, wie oft sie
einen unternehmensweiten Software-Audit vornehmen, antwortete
nur jeder vierte Befragte mit "einmal im Jahr". 40 Prozent der
Unternehmen tun dies immerhin dann, "wenn es eben nötig ist".
Einen Prozess dafür, wie sie
überflüssig gewordene Software systematisch wieder loswerden
können, haben der Studie zufolge höchstens 27 Prozent der
Unternehmen. "Es hat mich doch sehr überrascht, wie wenig
Aufmerksamkeit dem nachgelagerten Teil des Software-Lifecycle
gewidmet wird, " sagte Neale-May. "Der Lifecycle setzt sich
einfach fort, auch wenn er überhaupt keinen Wert mehr produziert."
Das Geld, das hier im Sand versickert, könnte besser in neue
Projekte investiert werden: "Hier wäre einiges rauszuholen, wenn
die Unternehmen anfingen, mit Disziplin und Methode das Altern
ihrer Software zu beobachten und zu entscheiden, wann es Zeit
ist, sich von einer Anwendung zu trennen." Gesponsert wurde die
Studie von den Softwareanbietern Cognizant Technologies und
Borland Software Corp. (qua)
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